• Lebendige und resilienteFreiräume

    Freiräume auf den Baufeldern Bestandsbäume, Hecken und Sträucher sind ein zentrales Kapital und sollen im Entwurf und in der Umsetzung möglichst erhalten bleiben. Die grüne Prägung an den rückwärtigen Grundstücksseiten bleibt als Übergang zum Gartenweg und zur Landschaft bestehen – durch naturnahe Gärten oder offene Bauweisen mit Begrünung (z. B. Fassaden, Terrassen). Zwischen den Gebäuden entstehen grüne, multifunktionale…

  • Bestandsorientiertes Weiterbauen

    Gebäudebestand Bürgewald setzt auf bestandsorientiertes Weiterbauen: Wo es wirtschaftlich vertretbar ist und heutige Anforderungen an Wohnen und Arbeiten erfüllt werden können, hat Sanierung und Umbau Vorrang vor Neubau. Der Gebäudebestand hat unterschiedliche Qualitäten – teils mit erheblichem Sanierungsbedarf. Ziel ist ein Zusammenspiel aus Alt und Neu: individuelle Lösungen je Haus und Hof, vom Instandsetzen über Umbauen bis zum…

  • Infrastruktur und Energiekreisläufe

    Klimaangepasster Städtebau Klimaanpassung wird bereits im städtebaulichen Konzept mitgedacht: Durch passende Gebäudeausrichtungen und Kubaturen bleiben Frischluftwege erhalten, es entstehen verschattete und zugleich windgeschützteAufenthaltsbereiche. Kompakte Bauweisen und klimaangepasste Architektur verbessern die Energieeffizienz – unterstützt durch natürliche Belichtung und Belüftung, optimierte solare Erträge sowie Begrünung an Fassaden und Dächern. Modulare Energieinfrastruktur Strom, Wärme und Wasser werden als gekoppelte Infrastruktur geplant. Wichtige Elemente werden in Energiezentralengebündelt (z. B. innerhalb…

  • Nachhaltige Fortbewegung

    Attraktive Wege und Strasßenräume Die Dorfstraßen bleiben das Rückgrat der Erschließung – künftig mit Fokus auf Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität sowie sicheren Fuß- und Radverkehr. Der Kfz-Verkehr wird beruhigt, u. a. durch Fahrradstraßen und die Umgestaltung von Ober- und Unterstraße. Für die L257 (Ellener-/Elsdorfer Straße) wird langfristig eine Herabstufungangestrebt; bis dahin sorgen Tempo-Reduktion und gestaltete Ortseingänge für zusätzliche Beruhigung. Ein dichtes Fuß- und…

  • Gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten

    Begegnungsorte der Nachbarschaften Auf den Baufeldern und in ihrem Umfeld sollen Orte der Begegnung entstehen. Gemeinschaftsräume – etwa Küchen, Waschküchen, Spiel-, Musik- oder Werkräume – können im Erdgeschoss oder an den Erschließungen die Nachbarschaft stärken und durch geteilte Flächen und Geräte zur Flächeneffizienz beitragen. Zur Belebung der Erdgeschosse sollen außerdem gemeinschaftliche und (halb-)öffentliche Nutzungen wie Arbeitsräume, Studios oder Ateliers den straßenseitigen Bestand aktivieren.…

  • Neue Ortsmitte / St. Lambertus

    Neue Ortsmitte / St. Lambertus

    Nach dem Brand von 2023 markiert der Wiederaufbau von St. Lambertus einen entscheidenden Moment für die Wiederbelebung des Dorfes.

  • Bürgewald im Wandel – Vom Tagebaudorf zum Ort der Zukunft

    Bürgewald im Wandel – Vom Tagebaudorf zum Ort der Zukunft

    Im Herzen des Rheinischen Reviers entsteht ein Dorf mit besonderer Verantwortung und großem Entwicklungspotenzial.

  • Bioökonomie in Bürgewald

    Bioökonomie in Bürgewald

    Mit dem Profilortkonzept von BioökonomieREVIER wird Bürgewald gezielt als Standort für biobasiertes Wirtschaften weitergedacht.

  • Dynamischer Masterplan

    Dynamischer Masterplan

    Mit dem dynamischen Masterplan entsteht eine zentrale Grundlage für die Revitalisierung Bürgewalds.