Freiräume auf den Baufeldern
Bestandsbäume, Hecken und Sträucher sind ein zentrales Kapital und sollen im Entwurf und in der Umsetzung möglichst erhalten bleiben. Die grüne Prägung an den rückwärtigen Grundstücksseiten bleibt als Übergang zum Gartenweg und zur Landschaft bestehen – durch naturnahe Gärten oder offene Bauweisen mit Begrünung (z. B. Fassaden, Terrassen). Zwischen den Gebäuden entstehen grüne, multifunktionale und wassersensible Räume: wenig Versiegelung, mehr Versickerung, weniger Hitze – plus gemeinschaftliche Grünflächen zum Treffen, Spielen und Gärtnern.

Wege und Strasßenräume
Dorfstraßen werden durch Verkehrsberuhigung zu sicheren Räumen für Fuß- und Radverkehr – mit mehr Aufenthaltsqualität, weniger Asphalt und mehr Begrünung. Aufweitungen werden zu Schattenplätzen mit Bäumen.
Der Gartenweg führt als Dorfrundweg im Grünen Mantel um Bürgewald (Fuß/Rad, frei für Landwirtschaft) und verbindet Dorf und Landschaft. Ein naturnaher Graben begleitet ihn zur Regenwasserversickerung und -führung; Aussicht- und Informationspunkte machen den Weg erlebbar und verknüpfen ihn mit dem Hambach Loop. Der Grüne Mantel bündelt Funktionen (Natur, Wasser, Landwirtschaft, Erholung): Regenwasser wird über offene Gräben in Retentionsbereiche geleitet, naturnahe Bepflanzung stärkt die Biodiversität, Initiativen können kleinteilige Anbauflächen integrieren.
Dorfwiese, Dorfplatz, Dorfgarten
Die Dorfwiese verbindet den Grünen Mantel mit der Mitte: Spiel, Bewegung, Aneignung und temporäre Nutzungen. Der blaugrüne Dorfplatz wird neuer Treffpunkt und kann bei Starkregen Wasser aufnehmen und weiterleiten – mit Aufenthalts- und Marktflächen. Der Dorfgarten am Gemeinschaftszentrum (ehem. Friedhof) ergänzt als ruhiger Rückzugsort mit erhaltenen Bestandsbäumen.
