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Zukunftsroute Bürgewald

Was ist in Bürgewald geplant? Was verbirgt sich hinter Begriffen wie e.Mo-Zentrale, Dorfbauhütte oder Biokläranlage? Und wie wird in einem Ort der Zukunft gewohnt und gelebt? Hier erfahrt ihr alles zu den Stationen der Zukunftsroute und weiterführende Links und Informationen. Die Stationen in Bürgewald sind vom 10.06 bis zum 14.06.2026 begehbar.

Station 1: St. Lambertus Forum

Ein weiterer wichtiger Baustein in der Transformation Bürgewalds ist die Zukunft des ehemaligen Kirchenensembles rund um St. Lambertus. Die Kirche, die 2019 entweiht wurde, ist für viele Menschen eng mit der Geschichte und Identität des Ortes verbunden. Nach dem schweren Brand im Jahr 2023, durch den das Gebäude stark beschädigt wurde, markiert ihr Wiederaufbau nun einen entscheidenden Moment für die Wiederbelebung des Dorfes.

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Station 2: Die Dorfbauhütte

Die Dorfbauhütte wird offener Lern- und Experimentierraum zum zirkulären Bauen in Bürgewald.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Bestand findet ihr im dynamischen Masterplan im Handlungsfeld „Bestandsorientiertes Weiterbauen“

Station 3: Das BioökonomieREVIER

Mit dem Profilortkonzept von BioökonomieREVIER wird Bürgewald gezielt als Standort für biobasiertes Wirtschaften weitergedacht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie vorhandene Gebäude und Flächen zukunftsfähig genutzt werden können: Welche Orte eignen sich für neue Arbeits- und Produktionsformen? Was brauchen Start-ups, um sich im Dorf anzusiedeln? Und welche Bestandsgebäude lassen sich so weiterentwickeln, dass sie neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnen?

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Station 4: Die E.Mo-Zenrtrale

In Bürgewald sollen alltägliche Wege einfach und umweltfreundlich möglich sein: durch eine bessere Anbindung an ÖPNV, S-Bahn-Stationen und Merzenich, attraktiv ausgebaute Radwege in die Nachbarorte sowie ein umfassendes Car-Sharing-Angebot. Gleichzeitig wird der Straßenraum zu einem Aufenthalts- und Bewegungsraum: Der motorisierte Verkehr im Dorf wird reduziert, Stellplätze werden an den Ortseingängen und auf ausgewählten Baufeldern gebündelt und gemeinschaftlich genutzt. Ergänzt wird dies durch multifunktionale Mobilitätsstationen und zwei energieaktive Mobilitätszentralen. So bleibt Bürgewald gut erreichbar, flexibel nutzbar – und zukunftsoffen.

Mehr zur zukünftigen Mobilität in Bürgewald erfahrt ihr hier

Station 5: Die Bio-Kläranlage

Dazu gehören naturnahe Wasserkreisläufe – von Speicherung über Nutzung bis zur Versickerung – als Beitrag zu Klimaresilienz und Ressourcenschonung. Die technische Infrastruktur wird dabei sichtbar und erlebbar: Energie- und Wassersysteme sind Teil des öffentlichen Raums und werden so gestaltet, dass sie das Dorf klimaangepasst unterstützen und zugleich Orte mit Aufenthaltsqualität schaffen.

Mehr zum Wasserkreislauf in Bürgewald erfahrt ihr hier

Station 6: Der Hambach-Loop

Die Planungen für den Hambach Loop gehen dabei über rein (freizeit-)touristische Aspekte hinaus. Der Radrundweg soll an das wachsende regionale Radwegenetz angebunden werden und unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse im Alltagsverkehr berücksichtigen. Auch eine Anbindung an das gesamtregionale Radverkehrsrevier mit Radschnellwegen wie beispielsweise die geplante Radvorrangroute von Düren zum Forschungszentrum Jülich werden beim Hambach Loop mitgedacht.

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